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Odessa, Ukraine

In Deutschland haben einige Leute gelegentlich die Vorstellung, dass das heutige Odessa sich immer noch als „historisches russisches Gebiet“ begreifen könnte. Man zitiert die Stadtgründung durch die russische Zarin oder die russische Abstammung vieler Odessiten. Und aufgrund solcher Geschichten lassen sich einige Leute dann einreden, dass es hier in Odessa eine gewisse Sympathie für Putins blutigen Invasionskrieg bestünde.

Die Statue der Stadtgründerin dekoriert als blutige Henkerin
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Sprachliche Identitätsfindung

von Karina Beigelzimer

Alle Menschen – so auch ich – definieren sich über ihre Sprache. Sie beeinflusst und spiegelt die Mentalität des Menschen und sein Denken.

Derzeit findet in meinem Land nicht nur ein Kampf auf dem Schlachtfeld, sondern gewissermaßen auch ein „Kampf der Kulturen“ statt. Dies reicht von der Zerstörung von Gebäuden und Kulturdenkmälern, dem Entfernen ukrainischer Literatur aus den Bibliotheken bis zum Raub einmaliger Kunstschätze. Die Russen drängen der Bevölkerung in den besetzten Gebieten ihre Sprache und ihre Kultur auf. Alles Ukrainische soll ausradiert werden. Beispielsweise werden Schüler dort gegen die Ukraine aufgehetzt. Grundsätzlich behauptet die russische Seite, die Ukraine habe gar keine eigene Kultur und das Ukrainische sei nur ein russischer Dialekt, womit die ukrainische Sprache als „zweitklassig“ und „minderwertig“ dargestellt wird. Dabei ist die Ukraine eine Nation mit einer mehr als tausendjährigen Geschichte. Kyiv war bereits eine große Metropole, als Moskau noch nicht einmal ein Dorf war.

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Dokumentation über Romanowka

Juri Ruch hat kürzlich eine Dokumentation über den aktuellen Zustand der ehemaligen deutschen Siedlung Romanowka im Odessa Oblast erstellt. Sie trägt den Titel „Insel der Traurigkeit“. Vielen Dank für die Erlaubnis, sie hier zu präsentieren!

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Alte Postkarten

Wir haben einigen Postkarten und Eindrücken aus Odessa aus der Frühzeit der Industrialisierung neues digitales Leben eingehaucht. Viele Kolonisten aus Deutschland gründeten zu dieser Zeit erfolgreiche Firmen in der Region. Vielen Dank an Matthias und Alexander Surilov für die Bilder!

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Stammtisch 11.8.2021

Schön wars, bis nächsten Mittwoch!

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Stadtgeschichte Odessa

Odessa 1794-1994: Ein wunderbares Dokument der Stadtgeschichte
Odessa 19. Jahrhundert nachkoloriert
Odessa 1930-1940

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Exkursion an den Strand

Unser letzter Stammtisch fand sozusagen experimenteller Weise am Strand im Restaurant Veranda statt. Vermutlich werden wir das demnächst öfters wiederholen, der Meerblick und die frische Brise sind einfach zu verlockend!

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Ausflüge in den „Deutschen Balken“

Während der letzten Wochen unternahmen einige Mitglieder des Stammtisches auf Einladung von Alexander Sumilov, einem Historiker und Journalisten aus Odessa, einige Fahrten in den sogenannten „Deutschen Balken“. Das ist eine Gegend in der Nähe von Odessa, die vor 150 Jahren noch mit überwiegend deutschen Kolonisten bewohnt war, und die in der Gegend viele Spuren hinterlassen haben.

Hier einige Eindrücke der Exkursionen.

Eindrücke während der Fahrt
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FACES OF US

Herzlich willkommen zur Eröffnung der Ausstellung FACES OF US in Tschornomorsk am 17.07.21 um 17 Uhr. In Zusammenarbeit mit dem Museum Belogo zeigen wir, der Verein kulturdialog e.V. aus der Nähe von Köln, zeigen Portraitkunst von 5 Künstlern aus Deutschland, Ukraine, Pakistan, Indien, Algerien. Wir freuen uns auf Sie! Mehr Informationen finden Sie auf www.faces-of-us.com.

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Wir sind keine Fremden

Eine sehr schöne Dokumentation zu Schwarzmeerdeutschen rund um Odessa.